Aktuelles

Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD):
Wir gratulieren Lucie Chicot!

Dies Academicus 2022

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt alljährlich einen Preis für besondere Leistungen ausländischer Studierender, der über die jeweilige Gasthochschule vergeben wird.

In diesem Jahr wurde die französische Studierende Lucie Chicot aus Dijon ausgezeichnet. Sie hat an dem gemeinsamen deutsch-französischen Masterstudiengang der Jurafakultäten in Dijon und Mainz teilgenommen. Die Auswahlkommission würdigte mit dem Preis ihre herausragenden akademischen Leistungen sowie ihr gesellschaftliches und soziales Engagement.

Lucie Chicot fühlt sich dem Europagedanken verpflichtet und hat ihre bisherige Ausbildung entsprechend gestaltet. Nach zwei Studienjahren in Lille und einem Erasmusjahr an der Universität Heidelberg wechselte sie für ihr Masterstudium nach Dijon, wo sie am integrierten deutsch-französischen Masterprogramm der Universitäten Mainz und Dijon im Bereich Rechtswissenschaften teilnahm. Ihr zweites Masterjahr verbrachte Frau Chicot in Mainz, wo sie den Studiengang „Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht“ als beste französische Studierende des Jahrgangs mit der Note „sehr gut“ abschloss.

Aktuell arbeitet Lucie Chicot an einer Dissertation zum internationalen Scheidungs- und Kindesschutzrecht, die von Frau Prof. Joubert aus Dijon und Prof. Gruber aus Mainz gemeinsam betreut wird. Damit solche gemeinsamen deutsch-französischen Promotionen möglich werden, haben die Universitäten Mainz und Dijon vor einiger Zeit ein besonderes Abkommen geschlossen.

Der Preis ist mit 1.000, -€ dotiert. Er wurde Frau Chicot auf dem „dies academicus“ der Universität Mainz in festlichem Rahmen durch Vizepräsident Jolie überreicht.

Wir gratulieren ganz herzlich! Siehe "dies-academicus"

Einladung zum Deutsch-Französischen Sommerfest 2022

Die Auslandsbüros Jura, Wiwi, das Dijonbüro und die Fachschaft Romanistik laden ein!

Nach mehrjähriger Pause findet am 21.7.2022 wieder ein deutsch-französisches Sommerfest statt.  Um 17 Uhr geht es auf der Philowiese (Jakob-Welder-Weg 18, gegenüber von P1) los.

Geboten werden neben geselligem Beisammensein auch Getränke, Musik und Verpflegung. Das Fest bietet eine sehr gute Möglichkeit, mit Studierenden anderer Fachbereiche in Kontakt zu treten. Wir freuen uns!

Für die Planungssicherheit bitten wir um eine Anmeldung bis zum 01.07.2022 unter folgendem Link → Anmeldung dt.-frz. Sommerfest 2022

(Bitte mit Uni-Mail ausfüllen!) Alle dt.-frz. Studierenden, die sich anmelden, bekommen von der DFH zwei Freigetränke geschenkt!

Auszeichnungen der DFH und des DAAD für Alumni:
Wir gratulieren Anna Hoberg!

DFH-Exzellenzpreis 2022 für Anna Hoberg

Frau Anna Hoberg, Absolventin des mit der Universität Dijon angebotenen Bachelor- und Masterprogramms, ist Trägerin des Exzellenzpreises 2022 der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). Die Preisverleihung fand am 26.1.2022 mit einer vom deutschen Botschafter in Paris und dem Präsidenten der Deutsch-Französischen Hochschule geleiteten Festveranstaltung statt.
Die prämierte, in deutsch und französisch abgefasste Masterarbeit behandelt die Entstehung des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen von 1968 (EuGVÜ). Link

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Universitäten Mainz und Dijon:
Wir gratulieren Laure Stark!

 

Frau Laure Stark ist die erste Doktorandin der juristischen Abteilung an der Universität Mainz, die ihren Doktortitel in einem Verfahren der gemeinsamen Promotion (französisch: “Cotutelle-Verfahren“) erworben hat. Frau Stark ist sowohl von der Universität in Dijon als auch von der Universität Mainz promoviert worden.

Im Cotutelle-Verfahren wird eine Dissertation durch zwei Universitäten in zwei Ländern gemeinsam betreut und begutachtet. Grundlage hierfür ist ein Partnerschaftsvertrag zwischen den Universitäten.

Frau Starks Arbeit wurde auf französischer Seite von Frau Prof. Sabine Corneloup und auf deutscher Seite von Herrn Prof. Urs Peter Gruber betreut. Ihre Arbeit befasst sich mit dem für das internationale Privatrecht grundlegenden Merkmal des Auslandsbezugs.

In Frankreich werden an eine Promotion besonders hohe Anforderungen gestellt. Die mündliche Verteidigung der Arbeit fand in Paris in der Université Paris II Panthéon-Assas statt. An der Prüfung waren insgesamt acht Professorinnen und Professoren beteiligt, vier aus verschiedenen Universitäten in Frankreich und vier aus verschiedenen Universitäten in Deutschland. Die deutschen Professoren waren aufgrund der Corona-Pandemie per Video zugeschaltet. Die Prüfung dauerte insgesamt über drei Stunden.

Frau Stark ist eine Absolventin des von Mainz und Dijon angebotenen deutsch-französischen Studiengangs und hat sich im Anschluss an ihr Studium in Mainz für eine deutsch-französische Doktorarbeit entschieden.

Frau Starks Leistung wurde mit der Bestnote „summa cum laude“ bewertet. Wir gratulieren ihr ganz herzlich!